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    Hilcona-Produkte bei Coop enthalten Pferdefleisch

    Der Pferdefleischskandal weitet sich auch in der Schweiz aus: Coop nimmt alle Hilcona-Produkte aus den Regalen.

     

    Laboranalysen bestätigen, dass vier Hilcona-Produkte im Coop-Sortiment Anteile von Pferdefleisch aufweisen. Der Verkauf dieser Produkte wurde sofort gestoppt, teilt Coop mit.

    Folgende Produkte werden vorübergehend aus dem Verkauf genommen. Sie können in allen Coop-Supermärkten zurückgegeben werden, das Geld wird zurückerstattet.

     

    • Fertiggericht Plan B hot chili 370 gr
    • Spaghetti alla Bolognese 500 gr
    • Sugo 425 gr und 210 gr
    • Fertiggericht Hörnli mit Gehacktem 370 gr

     

    Wie der Detaillhändler mitteilt, werden die Artikel auf Schweizer Fleisch umgestellt und ab Mittwoch, 20. Februar, schrittweise wieder in das Sortiment aufgenommen. «Coop bedauert sehr, dass Coop-Produkte von diesem europäischen Betrugsfall betroffen sind», heisst es in der Mitteilung.

     

    Verstärkt auf Schweizer Fleisch setzen

    Coop werde die Qualitätskontrollen gemeinsam mit ihren Lieferanten weiter intensivieren. Zudem werde man die Strategie, auf Schweizer Produkte zu setzen, konsequent weiter verfolgen und bei den Eigenmarken-Fertigprodukten die Umstellung auf Schweizer Fleisch vorantreiben.

    Coop musste schon letzte Woche eine Fertiglasagne aus dem Verkehr ziehen, weil darin Anteile an Pferdefleisch festgestellt worden sind.

     

    In Österreich bereits aus den Regalen genommen

    Der deutsche Fleischverarbeiter Vossako war im Zusammenhang mit dem Lebensmittelskandal bereits am Wochenende erwähnt worden: Das liechtensteinische Unternehmen Hilcona hatte mitgeteilt, dass von diesem Lieferanten möglicherweise das Pferdefleisch stamme, das für Tortelloni aus dem Lidl-Sortiment verwendet worden sei. Nach Tests in Österreich hatte Lidl das Produkt am Freitag zurückgezogen.

    Als anderer möglicher Lieferant war die Suttero AG in Gossau SG genannt worden. In einer Stellungnahme gegenüber der Nachrichtenagentur sda erklärt das Unternehmen, dass das fragliche Fleisch mit grösster Wahrscheinlichkeit nicht von Suttero geliefert worden sei.


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