Reklamationszentrale Schweiz
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    Good News für Opfer der Obligo AG

    Das Geschäftsgebaren der Obligo AG (ehemals PayPay AG) beschäftigt uns bereits seit Monaten. Unzählige Betroffene wenden sich an uns, da sie Rechnungen für angeblich am Handy abgeschlossene Porno-Abos erhalten haben. Dass wir uns seit Beginn für die Betroffenen eingesetzt haben, missfiel Obligo AG und versuchte uns deshalb einzuschüchtern. Obligo AG klagte sogar gegen unseren Rechtsanwalt der Dextra Rechtsschutz AG aber musste vor dem Kantonsgericht Schwyz eine herbe Niederlage einstecken.

    Seit Monaten bombardiert Obligo AG die Betroffenen mit Rechnungen und Mahnungen für Porno-Abos, für die sie nie einen Vertrag abgeschlossen haben. Auch das Inkassounternehmen inkassodata AG droht mit Ankündigungen rechtlicher Schritte und verschickt Forderungen mit nicht gerechtfertigten Mahnspesen und Verzugskosten. Jetzt hat Obligo AG erste Betreibungen eingeleitet.


    So wehren Sie sich gegen eine Betreibung

    Auf einen ungerechtfertigten Zahlungsbefehl können Sie innerhalb von zehn Tagen nach Erhalt Rechtsvorschlag erheben. Entweder mit einem eingeschriebenen Brief oder persönlich auf dem Betreibungsamt mit dem Satz „Ich erhebe Rechtsvorschlag auf die Betreibung Nr. XXX“. Eine weitere Begründung ist nicht nötig.

     

    Die Forderung wird mit dem Rechtsvorschlag rechtlich bestritten und das Verfahren gestoppt. Obligo AG muss anschliessend die Rechtmässigkeit der Rechnung auf dem Gerichtsweg beweisen. Ob sich das aufwendige und teure Verfahren angesichts der in den meisten Fällen tiefen Rechnungsbeträge für Obligo AG lohnen wird, ist fraglich.

     

    Lesen Sie mehr zum Thema Schutz bei ungerechtfertigter Betreibung.

    Hinweis: Wenn Sie sich für eine Wohnung bewerben und einen Betreibungsauszug vorweisen müssen, informieren Sie die Verwaltung am besten pro aktiv darüber, dass es sich beim Eintrag um eine Abofalle handelt. 


    Die Auswahl an Medienberichten über Obligo AG können Sie ausdrucken und der Verwaltung zur Info vorweisen:

    Medienberichte_Obligo AG.pdf
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    Obligo AG verliert vor Gericht

    Unser Rechtsanwalt Peter Dähler, Geschäftsführer der Dextra Rechtschutz AG in Zürich vertritt wie andere Rechtsexperten die Meinung, dass durch Anklicken eines Links oder durch Eintippen einer Handynummer kein Vertrag zu Stande kommt. Diese Meinung publizierte er auch auf seinem Blog. Demzufolge seien die angeblich per SMS oder via Internet abgeschlossenen Verträge für die Porno-Abos sowieso ungültig. Obligo AG wollte Peter Dähler diese Aussage auf dem Blog gerichtlich verbieten lassen. Doch das Gericht sah keinen Grund für ein solches Verbot und Obligo AG musste im April 2015 vor dem Kantonsgericht Schwyz eine herbe Niederlage einstecken.


    Strafverfahren gegen Obligo AG wieder aufgenommen

    Das im Dezember 2014 eingestellte Strafverfahren gegen Obligo AG musste die Staatsanwaltschaft March SZ nach einer Beschwerde des Staatssekretariates für Wirtschaft (SECO) wieder aufnehmen. Obligo AG wird unerlaubte Datenbeschaffung vorgeworfen. Dies ist ein weiterer Grund weshalb es fraglich ist, ob Obligo AG nach den Betreibungen tatsächlich den Zivilprozess einschlagen wird.


    Good News also für die Opfer der Obligo AG. Das Urteil bedeutet jedoch nicht, dass sich alle bisherigen Forderungen erledigt haben. Wenn Sie eine ungerechtfertigte Forderung von Obligo AG erhalten haben, bestreiten Sie diese am besten schriftlich mit unserem Musterbrief.


    Falls wir dies für Sie übernehmen sollen, geben Sie die Reklamation online in Auftrag oder rufen unsere Hotline an unter 

    Tel. 0900 18 18 00 (ab 3. Minute Fr. 2.50/Minute ab CH-Festnetz)

     

    Mehr Infos zu unseren Dienstleistungen finden Sie hier.

     

    Wichtig: Bei einer Betreibung unbedingt innert zehn Tagen nach Erhalt schriftlich oder persönlich beim Betreibungsamt Rechtsvorschlag machen. 

      

     

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    Kommentare: 4
    • #1

      Dr. Ludwig Roas (Donnerstag, 12 Mai 2016 17:10)

      Information: Sehr verehrte Damen und Herren, ich wurde heute um 15:39 Uhr von einer Frau Kovac, Telefonnummer 041-55-222'02'37 angerufen. Frau Kovac teilte mir mit, dass ich 89,90 CHR nicht bezahlt habe. Ich hätte ein Abo abgeschlossen und meine Telefonnummer 079-340'24'30 und ich wurden identifiziert. Ich habe nie und nimmer ein irgenwie geartetes Abo persönlich mit über meiner Person oder über meine Telefonummer abgeschlssen. Frau Kovavc von einer Firma Obligo AG in Lachen möchte und wird mir eine Rechnung senden - lt. Ihrer Einlassung. Der Anruf war, so wie mein späterer Rückruf ( nach meiner Überprü- fung ) sehr unhöflich, fordernt und sehr schnippisch. Ich hatte das Gefühl, dass mich Frau Kovac einschüchtern wollte! Ich bin über diese unrelle Aufforderung und den cpl. Hergang sehr verärgert. Wenn die Rechnung eingehen sollte werde ich den Rechts-weg beschreiten! Diese Mitteilung sende ich Ihnen zur Information und >nicht<, dass Sie für mich im Moment tätig werden sollen oder müsste. Im Falle jedoch werde ich nochmals mit Ihnen direkten Kontakt zur Klärung aufnehmen bis dahin verbleibe ich mit besonderer Achtung Dr. jur. et ecc. Ludwig Roas, Landschaustrtasse 48, CH-6006 Luzern / LU. DANKE FÜR IHRE KENNTNIS-NAHME ud ggfl. die Beachtung anstehender und folgender Rechtsfälle. Ich muss sagen, dass ich stocksdauer bin über diesen Vorgang!

    • #2

      Daniel Zürcher (Freitag, 21 Oktober 2016 16:56)

      Information: Am 3 Oktober wurde ich auch von der Obligo AG angerufen.Eine schlecht deutsch sprechende Dame forderte mich als erstes auf Ihr meine Adresse zu geben , um mir eine Rechnung über 89.90 zu schicken.
      Ich lachte ,darauf wurde die Dame giftig und ich legte auf. Später wechselte ich den Anschluss und rief die Obligo AG an.
      Ich war auch sauer und stellte einige Fragen und fand heraus das der Auftraggeber die Smiles Solution AG in Zug war.
      Ich habe dann den Smilies einen eingeschriebenen Brief geschickt !
      Heute erhielt ich eine Rückmeldung.
      Mann würde grosszügig in Kulanz die Rechnung bei Obligo stornieren!
      Fazit : Ich dachte nicht das so was möglich ist und frage mich wirklich woher die meine Daten haben.

    • #3

      Daniel Zürcher (Freitag, 21 Oktober 2016 17:11)

      Eines möchte ich noch sagen entschuldigt bitte.
      Hätte ich einen Vertrag abgeschlossen hätte doch mein Vertragspartner meine Anschrift und nicht nur meine Nummer.
      Niemals telefonisch Auskunft über sich geben oder sich Einschüchtern lassen!
      Hochgradig Illegal die Sache

    • #4

      Meier Melanie (Dienstag, 29 November 2016 20:14)

      Und munter geht es weiter! Mein Sohn erzählt genau diese Geschichte heute passiert: Anruf, Forderung 89.90, Adresse wird verlangt für sofortige Rechnungs-Zustellung, alles in einem hartnäckigen und aggressiven Tonfall, er hätte Sexvideos auf dem Handy abonniert. Es wird stur behauptet sie hätten alles schwarz-weiss, diese Firma ist penetrant und mühsam, kann man denen wirklich keinen Riegel schieben?